In die Sonne
© Elisabeth Schimana
In die Sonne



Elisabeth Schimana
Dom im Berg
Elisabeth Schimana

Die Lektüre von Stephen Hawkings Eine kurze Geschichte der Zeit inspirierte Elisabeth Schimana 2009 zu der Komposition des Stückes Sternenstaub. Dass wir aus Sternenstaub bestehen, ist nicht lediglich ein schönes poetisches Bild. Tatsächlich sind die Bausteine, aus denen wir zusammengesetzt sind, beim Urknall oder durch Kernfusionen im Inneren von Sternen entstanden, die dann bei Supernova-Explosionen in das Weltall hinausgeschleudert wurden. Der Mikrokosmos Mensch ist mit dem Makrokosmos unmittelbar verbunden. „pulsieren_implodieren_explodieren_und geborgen sind wir im Partikelwind der Sonne“, steht in einem begleitenden Text.

Ein Buch war es auch, das 2016 die Initialzündung für In die Sonne lieferte, nämlich ein Buch des steirischen Astronomen Arnold Hanslmeier. Beim Lesen von Die Sonne – der Stern von dem wir leben entstand die Vorstellung der Sonne „als riesiger Resonanzkörper für akustische Schwingungen, die sich zum Sonneninneren hin ausbreiten und reflektiert werden“. Der Titel In die Sonne ist wörtlich zu verstehen, denn das Stück lädt zu einer imaginierten Reise in das Zentrum dieses gigantischen, leuchtenden Gaskörpers ein, ohne dessen Strahlung es kein Leben auf der Erde gäbe.

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