Beam Pipe near the central part of CMS Detetector
© Michael Hoch
Space, Time and Material. Trajectories between Science and Art



6. & 7.10.2026
Meerscheinschlössl
Julian Blunk, Chris Henschke, Michael Hoch, Joep Janssens, Susanne Kogler, Raphaela Miklauc, Niklas Notter, Silvia Pisano, Harrison B. Prosper, Rafał Ryterski, Elisabeth Schimana, Lioba Strieder, Pablo Garcia Tello, Georg Wieland, Franz Winter.

Wie können die in physikalischen Forschungsprozessen gewonnenen Erkenntnisse und Daten, die wir mit unseren Sinnen oftmals nicht unmittelbar erfassen können, in musikalische und audiovisuelle Formen und Dramaturgien übersetzt werden? Welchen Zeitkonzepten folgen die Wissenschaften und die Künste bei ihrer Erforschung des Mikro- und des Makrokosmos? Welche Vorstellungen von Raum entwickeln sie? Welche Fragen treiben sie bei ihren jeweiligen Forschungen und Experimenten an? Wie generieren und behandeln sie ihr Material? Mit welchen Worten und Erzählungen versuchen Wissenschafter:innen und Künstler:innen ihre Erfahrungen und Wahrnehmungen zu beschreiben, weiterzugeben und zu diskutieren?

Das sind einige der Fragen, die beim interdisziplinären Symposium Space, Time and Material: Trajectories between Art and Science zur Diskussion stehen. Die Initialzündung lieferte eine Exkursion zur SciArt Dialogue Week 2026 ans CERN, an der acht Lehrende, Forschende und Studierende aus den Bereichen Musikwissenschaft, Kunstwissenschaft, Philosophie, Physik und Religionswissenschaften der Universität Graz teilgenommen haben. Der dort begonnene, inspirierende Dialog wird nun in Graz fortgesetzt. Dafür reisen auch Wissenschaftler:innen, die am CERN forschen, an. 

In dem Workshop What Does “Thinking Outside the Box” Really Mean? wird Pablo Garcia Tello, der Leiter des CERN IdeaSquare, Wege aufzeigen, die helfen eingeschliffene Denkmuster zu verlassen. 

Referent:innen: Julian Blunk (Universität Graz), Chris Henschke (RMIT University), Michael Hoch (KIT Karlsruher Institut für Technologie, CERN), Joep Janssens (Universität Graz), Susanne Kogler (Universität Graz), Raphaela Miklauc (Universität Graz), Niklas Notter (Universität Graz), Silvia Pisano (CERN), Harrison B. Prosper (Florida State University, CERN), Rafał Ryterski (Warschau), Elisabeth Schimana (Wien), Lioba Strieder (Universität Graz), Pablo Garcia Tello (IdeaSquare CERN), Georg Wieland (Universität Graz), Franz Winter (Universität Graz)

Konzept, Organisation: Susanne Kogler
Idee, Konzept, Journalistische Begleitung: Susanna Niedermayr

Ein Projekt der Universität Graz (Institut für Kunst- und Musikwissenschaft und Interdisziplinärer Schwerpunktbereich „Wahrnehmung: Episteme, Ästhetik, Politik“ der Geisteswissenschaftlichen Fakultät). In Kooperation mit dem ORF musikprotokoll, art@CMS/ORIGIN, CERN – European Organization for Nuclear Research (mit den Experimenten ATLAS – A Toroidal LHC ApparatuS, ALICE – A Large Ion Collider Experiment, CMS – Compact Muon Solenoid, LHCb – Large Hadron Collider beauty, sowie IdeaSquare – Innovation Space am CERN), Kunstuniversität Graz (Institut 11 Bühnengestaltung), Florida State University, RMIT University.