Vom 3. bis 11. Oktober 2026 stand Graz im Zeichen des ORF musikprotokoll. Unter dem Motto „Supernova” begab sich das Festival auf die Suche nach dem Ursprung – der Elemente, aus denen wir bestehen, und der Klänge, die sich daraus gewinnen lassen. Den Auftakt bildete Graz spielt Steve Reich, ein 24-stündiges Fest im Stadtraum. Eine Woche später öffnete das Volkskundemuseum am Paulustor als Festivalzentrum seine Türen für die Ausstellung Supernova, entstanden nach der SciArt Dialogue Week am CERN, für die begehbare 3D-Audio-Installation Worlds / Graz und für ein zerlegtes Klavier, das sich partout nicht aus der Fassung bringen ließ. Im Dom im Berg wurde Quantenphysik hörbar, in der Helmut List Halle spielte Maria Kalesnikava mit dem RSO Wien, und 250 Stimmen brachten Beat Furrers Enigma-Zyklus erstmals vollständig in Österreich zum Klingen. Den Abschluss im MUMUTH setzte Alexander Chernyshkovs Kammeroper Heute schrieb ich nix.
Unsere Fotogalerie zeigt 24 Momentaufnahmen dieser neun Festivaltage – Eindrücke zwischen Klang, Raum und Begegnung.
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