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Maria Kalesnikava
© InterAKT Initiative
Maria Kalesnikava

Maria Kalesnikava wurde in Minsk als Flötistin und Dirigentin ausgebildet und studierte anschließend in Stuttgart Alte und Neue Musik. Daraus entstand eine Reihe internationaler Kultur- und Bildungsprojekte, unter anderem als Mitgründerin der InterAKT Initiative und künstlerische Leiterin des Kulturhubs OK16 in Minsk. 2020 wurde Kalesnikava zu einer der prägenden Stimmen der belarussischen Zivilgesellschaft, engagierte sich gegen das Regime Lukaschenkas und geriet in der Folge selbst in Haft. Für ihr Engagement erhielt sie unter anderem den Internationalen Karlspreis zu Aachen, den sie erst nach ihrer Freilassung im Dezember 2025 persönlich entgegennehmen konnte. Maria Kalesnikava ist Ehrenprofessorin der Universität Mozarteum Salzburg und Ehrendoktorin der Kunstuniversität Graz.

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2026