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Malin Bång
© Annika Falkuggla
Malin Bång

Malin Bång (*1974, Schweden) studierte Komposition an der  Musikakademie in Piteå, der Universität der Künste in Berlin, der Royal Academy of Music in Stockholm und der Göteborg University. Es folgten weitere Meisterkurse bei Brian Ferneyhough, Gérard Grisey, Philippe Manoury, Philippe Capdenat, Chaya Czernowin, Walter Zimmermann, Friedrich Goldmann and Ole Lützow Holm. Ihr Schaffen umfasst Werke für Instrumentalensembles und Orchester, sowie elektronische Musik und Instrumentalperformances, wobei sie selbst als Interpretin auftritt. Ihre Musik ist,  wie sie es selbst beschreibt, eine „Erforschung von Bewegung und Energie“, wobei sie das musikalisches Material „anhand seines Reibungsgehalts“ auswählt und zu einem breiten „Spektrum unvorhersehbarer und kontrastierender Aktionen“ im Bereich vom „gerade noch Hörbaren bis zum Hartnäckig-Harschen“ verarbeitet. Für ihre Arbeit wurde Bång wiederholt ausgezeichnet, darunter mit dem  Kranichsteiner-Stipendienpreis des Internationalen Musikinstituts Darmstadt. 2010 führte das Ensemble Recherche ihr Ensemblewerk epic abrasion bei den Wittener Tagen für neue Kammermusik auf. 2012 und 2013 ist sie Artist-in-Residence im Rahmen des Künstlerprogramms des DAAD in Berlin.

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2013