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de ellos no resta ni memoria

Einige Zeilen aus einem Gedicht des kubanischen Poeten José María Heredia, der im 19. Jahrhundert lebte, inspirierten mich zu meinem Streichquartett mit dem Titel de ellos no resta ni memoria. In diesem Stück setzte ich mich mit dem Vergangenen auseinander, mit dem Gefühl des Verlustes, den flüchtigen Augenblicken und Dingen, die aus unserem Gedächtnis schwinden – sei es aus dem einer einzelnen Person oder der ganzen Menschheit. Ob wir nun Dinge oder Menschen im Gedächtnis bewahren wollen oder sie zu vergessen suchen, im steten Fluss der Zeit wird die Erinnerung an sie verblassen, bis sie nur noch schwache und ferne Echos aus der Vergangenheit sind. Wird es uns genauso ergehen oder werden sich andere an uns erinnern?

Adrian Mocanu (Übersetzung: Friederike Kulcsar)
Interpret/innen

Danapris String Quartet

Kooperationen

Ein Konzert in Kooperation mit dem Ukrainischen Institut im Rahmen des Österreich-Ukraine Kulturjahrs 2019.

Termine
Location
Grazer Congress – Kammermusiksaal
Konzert
Österreichische Erstaufführung
Dieses Werk gehört zu dem Projekt:
musikprotokoll 2019 | Danapris String Quartet