Houses
I. Blue ones, II. Red ones, III. Purple ones, IV. Green ones

In meiner Musik richte ich das Augenmerk auf das Unprätentiöse und Ökonomische. In den vier kurzen Sätzen von Houses (blue ones, red ones, purple ones, green ones) kommen elementare musikalische Bausteine zum Einsatz, wie zum Beispiele einfache harmonische Strukturen, einzelne isolierte Töne, homophone Texturen, Drones und Wiederholung. Die Komposition basiert auf vier Grundfarben und zeugt vom spielerischen Umgang mit dem Material.

Houses ist ein Kompositionsauftrag, der von der impuls Akademie, dem Ernst Krenek Institut und dem Klangforum Wien im Rahmen des Programmes „Ernst“ vergeben wurde. Der austro-amerikanische Komponist Ernst Krenek (1900 – 1991) liebte die österreichische Landschaft über alles, insbesondere die Alpen, und er brachte diese emotionale Beziehung zu seiner alten Heimat in Werken wie Jonny spielt auf (1926) oder Reisebuch aus den österreichischen Alpen,  op. 62 (1929) zum Ausdruck. Wenn man die Gipfel der österreichischen Alpen von einem bestimmten Blickwinkel aus betrachtet, können sie auch wie kleine Häuser aussehen.

Jeff Weston (Übersetzung: Friederike Kulcsar)
Interpret/innen

Komposition: Jeff Weston

Klangforum Wien Krassimir Sterev: Akkordeon Annette Bik: Violine Sofie Thorsbro Dan: Violine Dimitrios Polisoidis: Viola Geneviève Strosser: Viola Benedikt Leitner: Violoncello Andreas Lindenbaum: Violoncello
Kooperationen

Auftrag des Ernst Krenek Instituts in Kooperation mit impuls. Internationale Ensemble- und Komponistenakademie und dem Klangforum Wien.

Termine
Location
Helmut List Halle
Konzert
Uraufführung
Dieses Werk gehört zu dem Projekt:
musikprotokoll 2018 | Klangforum Wien