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Grosse Fuge
Grosse Fuge (41’)

Auf einem flächigen Klangerzeuger (einer Metallplatte zum Beispiel, einem Gong oder einem Tamtam) könnte ein geübter Musiker mit einem Geigenbogen hunderte von verschiedenen Tönen und Klängen hervorbringen.

So ein Modell liegt der Grossen Fuge zugrunde, nur, dass es nicht ein Geigenbogen ist, der die Töne evoziert, sondern das Wasserrauschen: gläsern, metallisch, hauchartig schichten sich die die Töne übereinander, teilweise frei schwebend, teilweise dem Puls des Wasserrausches folgend. In großen, mehrdimensionalen Wellen bauen sich nach und nach immer dichtere Schichtungen auf (stellenweise über 200 Stimmen), in denen der Gesamtklang der Fläche spürbar wird.

Audiodoku
Audio file
Günther Rabl "Grosse Fuge" © IEM Graz, 2015
Interpret/innen

Komposition: Günther Rabl
Künstlerische Leitung: Günther Rabl
Gesamtleitung: Winfried Ritsch

Kooperationen

Koproduktion steirischer herbst, musikprotokoll, Kunstuniversität Graz und IEM – Institut für Elektronische Musik und Akustik, Graz. In Kooperation mit SHAPE – Sound, Heterogeneous Art and Performance in Europe. Vinzenz Schwabs Kompositionsauftrag wurde im Rahmen von SHAPE 2015 vergeben. Gefördert durch das Programm „Creative Europe“ der Europäischen  Union.

Termine
Location
Kasematten
Konzert
Biografien
Dieses Werk gehört zu dem Projekt:
musikprotokoll 2015 | Pure Elektronik