Kmatim
Kmatim - für Flöte, Klarinette, Harfe, Klavier und Schlagzeug (1995)

Kmatim ist das hebräische Wort für Falten. Ich beziehe die Bedeutung des Wortes nicht nur auf Gesichtsfalten, sondern auch auf Erscheinungen geologischer Natur. Mich faszinieren die morphologischen Eigenschaften dieser, wie z.B. ihre Verzweigungen, die nirgendwohin führen, und einen trügerischen Anschein einer subtilen und vertrackten Struktur geben. Zwei musikalische Ideen liegen dem Stück zugrunde.

Die erste ist eine imaginäre Klanglandschaft, welche - aus meiner Sicht - einen asiatischen Tempel evozieren soll. Die zweite entspringt der Herausforderung, die immanenten mikrotonalen Möglichkeiten des Klaviers hörbar zu machen. Durch die Präparierung des Instruments wird die mikrotonale harmonische Struktur des Stückes definiert und die Verwicklichung der oben genannten Klanglandschaft ermöglicht.

Yoav Pasovsky
Interpret/innen

Yoav Pasovsky, Komposition
Ensemble Sidare, Köln
Ensemble Unitedberlin
Ferenc Gabor, Dirigent
Ensemble Sidare
Saad Thamir, Gesang, Perkussion, Komposition
Bassem Hawar, Djoze
Jamil Al-Asadi
Kanun Layt
Abdul Ameer, Ud
Adnaan Shanan, Nai

Termine
Location
Kulturzentrum bei den Minoriten – Minoritensaal
Konzert
Österreichische Erstaufführung
Biografien
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