Axel Dörner

Axel Dörner wurde 1964 in Köln geboren. Er ist ein deutscher Jazz-Trompeter und Komponist. Er studierte zunächst Klavier im niederländischen Arnheim (1988 - 1989) und an der Musikhochschule in Köln (1989 - 1996). Ab 1991 studierte er außerdem Trompete bei Malte Burba. Während des Studiums trat er bereits zusammen mit dem Trompeter Bruno Leicht als The Streetfighters Duo auf. Weitere Ensembles zu dieser Zeit, in denen er mitwirkte, waren The Streetfighters Quartet und The Streetfighters Double Quartet mit u. a. Matthias Schubert und Claudio Puntin. Seit 1994 lebt Dörner in Berlin und tritt in den vielfältigsten Besetzungen, u. a. auch beim The London Jazz Composers Orchestra und mit Hedros (gemeinsam mit Mats Gustafsson, Günter Christmann, Barry Guy etc.) auf. Er hat inzwischen bei mehr als 50 CD-Aufnahmen mitgewirkt. Axel Dörner zeichnet sich vor allem durch seine Vielseitigkeit aus: Er spielt eher traditionellen Bebop genauso wie klassischen Free Jazz oder elektronische Musik, etwa mit Otomo Yoshihide bei den Donaueschinger Musiktagen 2005. Besondere Aufmerksamkeit erregte Dörner mit der Neuinterpretation sämtlicher Kompositionen von Thelonious Monk, die er dem Pianisten Alexander von Schlippenbach und mit seiner eigenen Gruppe „Die Enttäuschung“ auch auf drei CDs („Monks Casino“, Intakt 2005) eingespielt hat. 2006 erhielt Dörner den mit 10.000 Euro dotierten SWR-Jazzpreis.

27/01/2012 - 16:22