Homages: eine Klangausstellung

Homages: eine Klangausstellung

Die Hommage ist eine symbolische Geste der Verbundenheit zwischen zwei Menschen. In Homages wird diese Geste in den akustischen Wahrnehmungsraum übertragen.

Das Erkunden der Klang-Hommagen ist mit dem Erkunden des ACFNY gekoppelt. Nur in unmittelbarer Nähe der 15 Klangpunkte und nur dort ist eine, diesem Klangpunkt zugeordnete Hommage, hörbar. 15 blaue LED-Würfel dienen als Marker im Raum und liefern dem Hörerlebnis eine visuelle Orientierungshilfe.

Zwischen den Klangpunkten tauchen die Besucher/innen in eine Soundcollage aus Field Recordings von Graz und NYC ein. Es treffen der Grazer Jakominiplatz auf Lower Manhattan oder das Marktgeschehen des Kaiser-Josef-Marktes auf die New Yorker U-Bahn. Grundlage dafür sind binaurale Field Recordings, die über Kopfhörer einen besonders  natürlichen Raumeindruck – ein Hörgefühl des Mittendrin – transportieren.

Es entsteht eine Art Mixed Reality, in der sich das Raumerleben mit dem Hörerleben der Klang-Hommagen und der Soundcollage in Beziehung setzen. Hierbei entscheiden die Besucher/innen im ACFNY vor Ort, wie lange sie was hören möchten.

Die Besucher/innen sind mit einem mobilen Audioplayer, auf dem eine eigens für dieses Projekt entwickelte App läuft, ausgestattet. Die 15 Klangpunkte sind mit iBeacons bestückt. Das sind kleine Sendeeinheiten, die es dem Audioplayer via Bluetooth ermöglichen, die Position der Besucher/innen in der Klangausstellung zu ermitteln. Und es dem Audioplayer ermöglichen, die Hommagen positionsabhängig abzuspielen und das Fadein/Fadeout der Klangcollage zu aktivieren.

Fränk Zimmer